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Monday, January 10th 2011, 5:38pm

Overclocking Sandy Bridge in 3 Schritten

Overclocking Sandy Bridge

Einleitung und Haftungsausschluss

Seit heute, Montag, den 10. Januar 2011, sind die ersten Sandy Bridge Prozessoren wirklich im Handel erhältlich. Es gab reichlich Gerüchte über die neue Architektur und dass Intel Overclocking „tötet“, aber die Wahrheit ist: Overclocking macht auf Sandy Bridge richtig Spaß und liefert fantastische Ergebnisse!
Diese Anleitung soll erklären wie man die Prozessoren übertakten kann und liefert einen Überblick über die verschiedenen Overclockingmöglichkeiten, die diese Plattform bietet.


Bevor wir aber loslegen, wollen wir auf folgenden Haftungsausschluss hinweisen:


  • Wenn Sie Ihr System übertakten, verfällt die Garantie für die entsprechenden Komponenten. Wenn Hardware durch Overclocking (auch, wenn es korrekt und vorsichtig durchgeführt wurde) beschädigt wird, ist dies KEIN Garantiefall. Wir bei GIGABYTE unterstützen Overclocking mit ganzem Herzen, aber wenn Sie übertakten, arbeitet Ihre Hardware oft am Limit, was bedeutet, dass Sie selbst für die Ergebnisse/Konsequenzen verantwortlich sind.
  • Beim Overclocking gilt immer die Regel: YMMV (your mileage may vary – Dein Ergebnis kann variieren). Deutlich gesagt: jeder Prozessor, jedes Mainboard, jeder Speicher und jedes Netzteil hat seinen eigenen elektronischen Charakter. Alle Komponenten können die Overclocking-Ergebnisse beeinflussen. Wenn Sie ein schlechteres Ergebnis als wir erreichen, kann es somit einfach „Pech“ sein. Wir können keine Ergebnisse garantieren.
  • Um es noch einmal klarzustellen: Diese Anleitung wurde für Nutzer geschrieben, die bereits Overclocking-Erfahrungen mit den P55-, X58- oder AM3-Plattformen gesammelt haben und die Gefahren kennen. Wenn Sie diese Erfahrungen nicht haben, informieren Sie sich im Internet bitte zunächst über die Grundlagen des Overclockings bevor Sie sich mit dieser Anleitung auseinandersetzen.
  • ALLE Werte, die Sie auf den folgenden Seiten sehen, wurden mit unserem individuellen Setup erreicht – und jeder Computer ist nun einmal anders. Kopieren Sie die Werte aus den Screenshots nicht einfach, denn diese müssen nicht zwangsläufig funktionieren. Overclocking (speziell im Schritt 2 und 3) ist eine Entwicklung, die eine persönliche Note und persönlichen Einsatz erfordert. Daher sollten Sie alle Werte, Einstellungen und Ergebnisse (eigentlich alles, was mit einer Zahl ausgedrückt wird) als ein Beispiel ansehen – und nicht als eine Empfehlung.
Nachdem das alles gesagt wurde: Lasst uns anfangen!

Zusammenfassung

  • Was Sie benötigen
  • - Hardware
  • - Software
  • Planen Sie Ihr Overclocking
  • Ein Blick auf das neue BIOS
  • Vorbereitung
  • Schritt 1: Konservatives, dynamisches Overclocking
  • Schritt 2: Statisches Hochleistungs-Overclocking
  • Schritt 3: Benchmarking-Overclocking
Was Sie benötigen, um Sandy Bridge zu übertakten

Hardware

Um Sandy Bridge zu übertakten, benötigen Sie:


  • Ein Intel Sandy Bridge “K-Modell” Prozessor. Während diese Anleitung geschrieben wurde, waren nur die beiden Modelle verfügbar: i5-2500K und i7-2600K
  • Ein GIGABYTE P67 Mainboard. Die Screenshots sind alle auf einem GA-P67A-UD7 entstanden, aber die Basisfunktionen werden von allen P67-Mainboards von GIGABYTE erfüllt.
  • ACHTUNG: Auf H67-Mainboards ist KEIN Overclocking möglich!
  • Einen guten Kühler, um die Kühlung des Prozessors zu gewährleisten. Wir empfehlen einen Desktop-Kühler mit 120 Millimetern Durchmesser oder eine Wasserkühlung für die höchsten Overclockingergebnisse.
  • Natürlich brauchen Sie auch ein gutes Netzteil, das für ein stabiles Overclocking hilfreich ist.
Software

Sie brauchen die folgende Software, wenn Sie diese Anleitung befolgen:

  • Betriebssytem: Wir haben Windows 7 64bit für die Tests verwendet, aber auch jede andere Windows-Version kann für das Overclocking genutzt werden.
  • Um die CPU-Temperatur zu überwachen und eine Überhitzung zu verhindern, nutzen wir CoreTemp, aber es gibt auch viele gute Alternativen.
  • Frequenz-Analyse: Um die Taktfrequenz des Prozessors zu beobachten, nutzen wir CPU-Z.
  • Benchmarks: Es gibt zahlreiche Anwendungen, um die Leistungssteigerung durch das Overclocking zu messen. Wir haben uns auf die populären Benchmark-Tools wPrime 1.55, SuperPi mod 1.5 und Cinebench 11.5 konzentriert.
  • Stabilitätstest: Um sicherzustellen, dass die CPU nach dem Übertakten stabil läuft und zu testen, dass das System nicht überhitzt, nutzen wir Prime95, um alle CPU-Kerne mit 100% Last zu testen.
Planen Sie Ihr Overclocking

Wenn Sie mit dem Übertakten beginnen, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, was Sie erreichen wollen. Unterschiedliche Nutzer wollen unterschiedliche Ergebnisse erreichen und haben unterschiedliche Ansprüche an das Overclocking. Diese Anleitung liefert Ihnen drei Beispiele, wie Sie Ihr Overclocking umsetzen können – je nach Ihren Anforderungen.

Schritt 1: Konservatives, dynamisches Overclocking

Der einfachste und effizienteste Weg zu übertakten, ist für die meisten Anwender das dynamische Übertakten. Wir lassen alle Stromsparfunktionen aktiviert (EIST, C1E, C-States) und lassen die Spannung unverändert. Wenn der PC sich im IDLE-Modus befindet, regelt sich der Prozessor automatisch runter und benötigt weniger Strom. Dieses Overclocking ist besonders einfach und dennoch bleiben ALLE Funktionen aktiv.


Schritt 2: Statisches Hochleistungs-Overclocking

Für das statische Overclocking gehen wir einen Schritt weiter und deaktivieren alle Stromsparfunktionen. Der Prozessor arbeitet nun immer so schnell wie möglich, verbraucht aber mehr Strom und produziert mehr Wärme. Wir haben zudem die Spannung angehoben, um die größtmögliche Leistung zu erreichen während der PC weiterhin stabil läuft, damit er weiterhin tagtäglich genutzt werden kann.


Schritt 3: Benchmarking-Overclocking

Wir haben alle Sperren aufgehoben, um den Rechner an sein Limit zu bringen. Diese Art des Overclockings ist purer Spaß und kann süchtig machen und zum Wettkampf werden, aber das System wird nicht stabil laufen und nicht mehr für normale Aufgaben zu nutzen sein. An diesem Punkt übertakten wir nur noch aus Spaß und als Sport!

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Monday, January 10th 2011, 5:59pm

Ein Blick auf das neue BIOS

Obwohl die Unterschiede zwischen dem P67 und vorherigen Plattformen groß ist, nutzt GIGABYTE weiterhin das bekannte Layout und bekannte Funktionen. Somit fühlen Sie sich schnell „zuhause“, wenn Sie zuvor schon einmal im BIOS unterwegs waren. Lassen Sie uns die BIOS-Einstellungen näher betrachten, bevor wir etwas ändern. Diese Fotos wurden vom BIOS F6X aufgenommen. Diese BIOS-Version ist ein Overclocking-BIOS, aber die Funktionen sind mit denen der anderen BIOS-Versionen auf der Webseite vergleichbar.

Zunächst betrachten wir den Startbildschirm. Nichts besonderes hier – alles so wie wir es bestens kennen!



Wenn wir das M.I.T-Menü aufrufen, sehen wir das bekannte Interface. Wirt sehen die fünf Untermenüs und die Statusinformationen des Systems.



Dies ist der M.I.T Status-Bildschirm. Er liefert zahlreiche Informationen – besonders wenn es darum geht, Speicherprobleme zu lösen. Da wir derzeit keine Speicherprobleme haben, können wir weitermachen!



Advanced Frequency Settings (erweiterte Einstellungen). Hier wird es wirklich interessant. Wir sehen den wichtigsten Multiplier (CPU Clock Ratio), den Link zu weiteren CPU-Funktionen (nächstes Bild) und hier können sowohl der BCLK und der Speichermultiplier geändert werden. Da der BCLK nicht flexibel ist– wie bei anderen Plattformen, übertakten wir, indem wir den Multiplier erhöhen und lassen den BCLK unangetastet bis wir zum Feintuning kommen, um den letzten Tick Leistung herauszukitzeln. Da wir den BCLK nicht verändern, wird der Speicher nicht durch das Übertakten der CPU beeinflusst. Daher lassen wir diesen Punkt in unserer Anleitung aus.



Und jetzt kommen wir zum Mittelpunkt der Overclocking-Einstellungen. Hier finden wir den Turbo-Modus mit allen Einstellmöglichkeiten ebenso wie die Stromsparfunktionen und dem Multiplier.

Im ersten Schritt nutzen wir den Turbo-Mode, im zweiten und dritten Schritt erhöhen wir die Einsätze und deaktivieren an dieser Stelle einige Funktionen.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle der interne CPU PLL Überspannungsschutz. Dies ist eine Einstellung, die im dritten Schritt zusätzliche Leistung ermöglicht und derzeit nur in der BIOS-Version F6X verfügbar ist, aber auch in zukünftigen BIOS-Versionen integriert wird.






Der nächst Bildschirm ist für Overclocking sehr wichtig: die Spannungskontrolle (Voltage Control). Dieser Bildschirm ist bei anderen Plattformen etwas einfacher, aber hier wurden einige neue Funktionen integriert.


In Schritt 1 lassen wir diese Einstellungen unberührt, aber in Schritt 2 und 3 werden wir hier einige Zeit verbringen.







Und das sind alle Bildschirme, die wir fürs Overclocking benötigen! Also lasst uns starten!


Vorbereitung

Es gibt einige Dinge, die wir erledigen müssen, bevor wir mit dem Overclocking beginnen können. Es ist das gleiche wie beim Overclocking auf anderen Plattformen. Daher veröffentlichen wir nur eine kurze Checkliste zur Kontrolle. Bitte stellen Sie sicher, alle Punkte abgehakt zu haben, bevor Sie mit dem Overclocking beginnen. Es wird einige Zeit dauern, aber wenn es später Probleme gibt, können Sie sicherstellen, dass diese aufgrund des Overclockings aufgetreten sind und nicht aufgrund eines der folgenden Faktoren.


  • Installieren Sie den PC und die Komponenten
  • Installieren Sie die Software, die Sie verwenden wollen
  • Virus-Check
  • Stabilitätstest
  • Überprüfen Sie die Temperaturen und stellen Sie sicher, dass die Kühlung zuverlässig arbeitet. Sie brauchen an dieser Stelle noch einigen Spielraum, da die Temperaturen später sehr schnell ansteigen werden!
  • Lassen Sie alle Benchmarks laufen, die Sie nutzen wollen, um ein Ziel für die Leistungssteigerung zu setzen. So sehen Sie wie groß die Leistungssteigerung war, wenn Sie fertig sind.
Hier ist die Grundleistung des PCs.




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Monday, January 10th 2011, 6:27pm

Schritt 1: Konservatives, dynamisches Overclocking

Nun ist wirklich alles bereit und wir können anfangen!
Zunächst gehen wir konservativ vor und ändern nicht viel. Für diese Form des Overclockings nutzen wir die großartige neue Turbo Boost Technologie.
Gehen Sie einfach zur Einstellung “Advanced CPU Core” und ändern Sie die folgenden Werte:



Schauen Sie es sich im Detail an.

Wir haben den Turbo Boost verändert, aber nicht die Standardeinstellungen des Prozessors. Das bedeutet: Alles läuft wie gewohnt – auch die Stromsparfunktionen. Wenn eine Belastung auftritt und genug Leistung verfügbar ist, springt die CPU automatisch in den Turbo Mode und der Multiplier steigt auf 45 für Single- und 43 für Dual-Threads oder wenn mehr als zwei Kerne gleichzeitig arbeiten. Dies sorgt für eine Taktrate von 4,5 GHz bzw. 4,3 GHz. 4,5 GHz? Ist das konservativ? Ja, bei Sandy Bridge ist es das! In Schritt 2 und 3 werden Sie sehen, dass das Limit deutlich höher ist.

Natürlich benötigt die zusätzliche Leistung nun auch extra Strom. Das ist der Grund, warum wir das Turbo Power Limit auf 120W gesetzt haben. Somit ist zusätzliche Energie verfügbar, wenn die CPU diese benötigt. Machen Sie sich wegen des Wertes keine Sorgen. Der Prozessor nutzt den Wert als absolutes Maximum – den gleichen Wert, den ein Core i7-920 als Grundverbrauch hat. Jeder anständige Luftkühler ist in der Lage, mit der entstehenden Temperatur klarzukommen.


Wechseln Sie nun zu Windows und testen Sie die Leistung, die Stabilität und die Wärmeentwicklung. Wenn Sie aufgrund Ihrer Ergebnisse meinen, dass Sie noch etwas höher gehen können, passen Sie die Werte entsprechend an. Die angegebenen Werte sind nur ein Beispiel und keine Empfehlung!

Anhand unserer Ergebnisse können Sie in allen Kategorien große Leistungszuwächse erkennen!







Schritt 2: Statisches Hochleistungs-Overclocking

Ok, nun haben Sie einen ersten Eindruck von der möglichen Leistung – und vermutlich wollen Sie mehr… Oder? Zeit, die Ärmel hochzukrempeln! Wir weisen dennoch noch einmal darauf hin: Wenn Sie mit Schritt 2 beginnen, sollten Sie immer ein Auge auf die CPU-Temperatur und die Stabilität haben und eine gute Kühllösung einsetzen.

Zunächst rufen wir den Bildschirm mit den „Advanced Features” auf und schalten alle Funktionen aus. Wir aktivieren die interne CPU PLL Overvoltage Option (interner Überspannungsschutz).

Diesmal lassen wir allerdings nicht Windows kontrollieren wie schnell die CPU arbeitet. Das erledigen wir selbst. Wenn Sie alle Funktionen deaktiviert haben, sollte es aussehen wie auf dem nachfolgenden Bild:



Jetzt beginnen wir damit die Clock Speed zu erhöhen, in dem wir den Wert des Multipliers immer weiter steigern. Wählen Sie kleine Schritte und testen Sie jedes Mal, ob Ihr System stabil läuft und ob es Hitzeprobleme gibt. Wenn die CPU instabil läuft, aber nicht zu heiß ist, können sie zum Voltage-Bildschirm wechseln und die Spannung (Voltage) ein wenig erhöhen. Wir haben zudem die Load Line Calibration auf Level 2 gesetzt, so dass die Spannung stabil bleibt – auch wenn die CPU stark beansprucht wird. Auch wenn wir uns wiederholen: Kleine Schritte und Vorsicht walten lassen.

Nach einiger Zeit werden Sie die Maximalwerte für Ihr Setup finden. Bei unseren Tests war die Grenze mit 5,0 GHz und 1,4V beim vCore erreicht während der Rest auf automatisch stand:





Die Ergebnisse waren großartig!




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Tuesday, January 11th 2011, 9:54am

Schritt 3: Benchmarking-Overclocking

Wenn Sie mittlerweile vom Overclocking-Virus befallen wurden, werden Sie jetzt wissen wollen, was alles aus der CPU herausgeholt werden kann. Dieser Schritt ist nicht ungefährlich, denn es besteht die reale Gefahr, dass Sie Ihren Prozessor zerstören. Es besteht die Gefahr, die CPU zu beschädigen, wenn Sie die Leistungen aus Schritt 3 erreichen wollen. Stellen Sie sicher, dass Sie eine SEHR GUTE Kühlung einsetzten, behalten Sie die Temperaturen im Auge und setzen Sie die Spannung (Voltage) nicht zu hoch an. Kleine Schritte, Zwischentests und lesen Sie in Online-Foren, welche Erfahrungen andere Nutzer gemacht haben. Dieser Teil der Anleitung soll Sie nicht dazu animieren, diesen Weg zu gehen, soll Ihnen aber helfen die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, WENN Sie Schritt 3 durchführen.

Aufgrund der mangelnden Zeit haben wir uns auf einen Benchmark konzentriert: SuperPi

Da der Benchmark nur einen Kern nutzt, wurden Hyperthreading und zwei Kerne deaktiviert. Die CPU nutzt nun die beiden besten Kerne und deaktiviert die anderen beiden Kerne.




Wir haben den BCLK auf 102MHz angehoben, um auch noch den letzten Rest Zusatzleistung zu erhalten und erreichen damit fantastische 5,5 GHz Clockspeed.



Um diese luftigen Höhen zu erreichen, brauchten wir ein Menge Spannung!

Die investierte Zeit und das Risiko waren es wert. SuperPi ist komplett durchgelaufen und wir konnten einen Screenshot speichern. Der "Unter 7 Sekunden" - Klub ist eine sehr kleine Gruppe, aber ich denke, dass in Kürze viel mehr Menschen dieser Gruppe beitreten werden. Können Sie unsere Ergebnisse schlagen?

Downloadlink für die Präsentation als PDF - File: OC-Guide

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Tuesday, January 11th 2011, 9:27pm

Schönes Tutorial, da wird der User wirklich an der Hand genommen und viele Threads mit Fragen können in der Zukunft hierher verlinkt werden :)

Einzig ein paar Details zu den Temeperaturen (ab wann es kritisch wird und man sich Sorgen machen sollte bzw. den Kühler upgraden sollte bzw. auf Wakü umsteigen) und ein paar Kommentare zur angesetzten Spannung (1,4V eignet sich ja nicht wirklich für 24/7 Betrieb bzw. wird langsam kritisch, oder?) wären noch super gewesen.
Gigabyte GA-Z77X-UD5H @ F14 / i5-3570k (geköpft) @ 4,8 Ghz (1,212V) / Phanteks PH-TC14PE / 2x4GB PC3-17066U GeIL Black Dragon @ 2133Mhz / Gigabyte GeForce GTX 670 OC / Samsung SSD 830 256GB + WD 1,5TB EADS / Be-Quiet Dark Power 750W

Folterknecht

Unregistered

6

Tuesday, January 11th 2011, 11:02pm

Schön, daß ihr euch Mühe gebt Leuten das zu erklären. Was ich allerdings vermisse, und viel sinvoller wäre:

24/7-OC mit aktivierten Stromsparfunktionen und im IDLE heruntertaktendem Prozi!!!

Das ist die Art von Übertaktung, die die meisten Leute interessieren dürfte. Wer Ahnung von der Materie hat braucht dieses Tutorial nicht, und wer keine hat, dem sollte auch gar nicht dieses "Wahnsinns-OC" mit einem Kern, 1,4V+ u.s.w. serviert werden. Das ist wirklich nur für Leute die wissen was sie (nicht) tun.

B1gD4ddy

Beginner

Posts: 36

Location: Wesel

Occupation: Einzelhandelskaufmann

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7

Wednesday, January 12th 2011, 7:24am

@ GBTMod

Hallo,
kann ich die 5 Ghz theoretisch auch mit einem UD3 erreichen?
Oder fehlt dem "kleinen" Board irgendwas dazu?

Danke
Intel Core i7 2600k<=>ASUS P8P67 WS Revolution<=>Corsair 4x4 Gb DDR3 1600 Vengeance<=>Zotac GTX 580<=>Corsair Force F120<=>Antec Twelve Hundred

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Wednesday, January 12th 2011, 11:14am

Sehr schön ausgearbeitete OC-Anleitung. Tolle Arbeit. :thumbup:

Bin überrascht, welche Clockspeed mit dem i7-2600K erreichbar ist.

Oakley

Beginner

Posts: 5

Occupation: Informatiker

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9

Thursday, January 20th 2011, 9:30am

Vielen Dank für die Mühe & tolle OC Anleitung!

Was noch toll wäre, wenn etwas genauer auf folgende Funktionen eingegangen werden könnte:

PLL Overvoltage
LLC

Hier herrscht bei vielen wohl noch am meisten Unklarheit/Unsicherheit.
MB: Gigabyte GA-P67A-UD4-B3 F5 "JZ"

CPU: Intel "SB" Core i7-2600K (L042A969) @4.5Ghz
RAM: 8GB RipJaws (F3-12800CL9D-8GBRL) @XMP 9/9/9/24 - 1T
GPU: GTX460 OC (GV-N460OC-1GI@F11) @820/1640/2000 0.95V
SSD1: OCZ Vertex 2 60GB W7-64bit / SSD2: Super Talent FTM64GX25H 64GB FW 2142
HDD/BluRay: Samsung Spinpoint F3 1000GB / LG BH10LS30
NT: be quiet! Straight Power E8 CM 480W
CASE: Fractal Define R3 - powered by be quiet! Silent Wings PMW/USC
TFT: iiyama ProLite E2472HD 24" Full HD LED

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Sunday, March 20th 2011, 11:01am

Wieso kann ich bei mir im BIOS die Load Line nicht auf Level 2 setzen ?

Es läst sich auch nicht das neuste BIOS F7 installieren er sagt immer falsches BIOS
GA-P67A-UD4 rev.1.0 BIOS F5
i7-2600K

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Saturday, June 11th 2011, 6:19pm

Super guide!!!

Des Weiteren bei den Konservativen Einstellungen kann ich für "Turbo Ratio 4 Core den Wert nicht von Auto ändern somit hatte ich bein den 4 Werten folgendes eingestellt:


1 = 45
2 = 45
3 = Auto
4 = Auto


Jedoch wenn ich schon "Konservativ Overlocke" bekomme ich beim WIN 7 hochfahren einen blue screen.

Ich habe gerade einen neuen Rechner gekauft und bin mit WIN 7 darauf umgezogen sprich nicht neu installiert.

Ist das ein Problem bzw. wie kann ich eine Fehleranalyse machen?

Was muss ich tun damit ich den 4 Wert auch einstellen kann?
Ich habe extra die neuste Firmware F4 für den Bios installiert bringt nicht...

Kann mir jemand weiter helfen?


Ich wäre sehr dankbar!


LÖSUNG man muss die Zahlen direkt über NUMPAD eingeben und nciht via + / -.

This post has been edited 1 times, last edit by "alx81" (Jun 12th 2011, 11:03am)


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Saturday, June 11th 2011, 6:33pm

Wenn Sie Ihr System übertakten, verfällt die Garantie für die entsprechenden Komponenten. Wenn Hardware durch Overclocking (auch, wenn es korrekt und vorsichtig durchgeführt wurde) beschädigt wird, ist dies KEIN Garantiefall. Wir bei GIGABYTE unterstützen Overclocking mit ganzem Herzen, aber wenn Sie übertakten, arbeitet Ihre Hardware oft am Limit, was bedeutet, dass Sie selbst für die Ergebnisse/Konsequenzen verantwortlich sind.

Besser als das ganze Gigabyte-Herz fuer mehr GHz waere die ganze Gigabyte-Garantie - ansonsten ist es ein leerer Gigabyte Spruch und man sollte vom OC tunlichst die Finger lassen, so man keine boesen Ueberraschungen erleben will ;) Also einerseits sagt man, tut es nicht und andererseits liefert Gigabyte Anleitungen dafuer ?( Ja und Gigabyte macht sogar OC-Wettbewerbe als werbewirksame Massnahme ?( ?( Also ist immer nur der User/Kunde am Limit :thumbup:, nie aber Gigabyte :oops:

This post has been edited 1 times, last edit by "John" (Jun 12th 2011, 3:02am)


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Sunday, July 31st 2011, 5:27pm

Tolle Anleitung!!! Danke :thumbsup:

gido_g

Intermediate

Posts: 178

Location: Hamburg

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Sunday, July 31st 2011, 10:35pm

Ja, klasse Anleitung! :thumbup:
Wo finde ich sowas für X58A-Boards (z.B. das UD3R) mit Intel i7 (z.B. i7-960)?
Win7/MacOSX * GA-X58A-UD3R 2.0 * i7-960 * Corsair XMS3 Kit 12GB * Gigabyte GTX470 SOC *
OCZ Vertex 2 120GB * 4x Samsung F3 1TB in RAID5 * RAID-controller Areca ARC-1212 * Bluray LG BH10LS30 *
Thermaltake ToughPower XT 775W * CoolerMaster CM 690 II Advanced * Skythe Mugen 2 Rev. B

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Monday, August 1st 2011, 3:57pm

Hallo,

habe das GA-z68XP-UD3. Wollte nach der Anleitung Konservativ übertackten...Leider kann ich den Turbo Ratio (4 core) nicht ändern, er springt immer wieder auf Auto zurück, bei den anderen (1 - 3 Core) ist das kein Problem!!!

Jemand nen Rat?

Gruß...Wacholder

EDIT: Man muss es übers Nummernpad eingeben...dann funktioniert es auch...

Gruß...Wacholder

This post has been edited 1 times, last edit by "wacholder" (Aug 3rd 2011, 7:17pm)


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Tuesday, October 4th 2011, 11:49am

Ich habe eine Nachfrage (oder zwei). Nach dem Anpassen der Turbo-Werte (konservative Variante), welche Bedeutung hat dann noch der Wert "CPU Clock Ratio" - in diesem Beispiel steht dieser Wert auf 34 (Standardtakt des eingesetzten Prozessors)?

Wenn ich diesen Wert senke und die Turbos erhöhe, spreize ich nur die dynamische Bandbreite, oder? Ich nehme an auf die Multiplier, die das Board in Stromsparphasen anwendet (wie weit also die CPU heruntergetaktet wird) kann ich keinen Einfluss nehmen, richtig?

Ich wollte gerne in Spitzenphasen auch Spitzenleistung und in der Hauptzeit (dank SSD ist das System sowieso "grundschnell") so wenig Power (Energie) wie möglich aufwenden.

Danke! :)

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