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Tuesday, February 1st 2011, 1:06pm

Offizielle Statement zum Thema Sandy Bridge Problematik

Sehr geehrte Kunden,

derzeit prüfen wir die Berichte rund um die Intel Sandy Bridge Chipsätze. Wir haben vorerst die Auslieferung weiterer Sandy Bridge Mainboards gestoppt. Unsere Entwicklung und unser Produktmanagement stehen in engem Kontakt zu Intel, um das bestmögliche Vorgehen zu besprechen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Problem in Ihrem Sinne – also im Sinne unserer Kunden – zu lösen.

Sollte bei Ihrem P67-/H67-/B65-Mainboard von GIGABYTE ein Problem mit den SATA-Ports auftreten, wie es Intel beschreibt, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline. Diese erreichen Sie unter der Rufnummer 01803-428468 oder nutzen Sie unser Online-Supportsystem GGTS (http://ggts.gigabyte.com). Zusätzlich haben wir eine Sonder-E-Mail-Adresse eingerichtet, auf der Sie Ihre Fragen zum Thema Sandy Bridge stellen können und die bevorzugt beantwortet werden.

Nach bisherigem Kenntnisstand treten die von Intel beschriebenen Probleme maximal bei fünf Prozent der Chipsätze auf – und das erst über einen Zeitraum von drei Jahren. Daher empfehlen wir Ihnen, von unserer verlängerten Garantie Gebrauch zu machen. Beim GA-P67A-UD7 können Sie von bis zu sechs Jahre Garantie profitieren. Das bedeutet: selbst wenn Sie in fünf Jahren ein Problem mit Ihrem GA-P67A-UD7 feststellen sollten, wird dieses von uns behoben. Für die Registrierung benötigen wir eine Rechnungskopie vom Fachhandel sowie Ihre komplette Anschrift und Ihre Kontaktdaten. Die Registrierungsformulare erhalten Sie unter:
GA-P67A-UD7: http://www.gigabyte.de/WebPage/-2/images…ungP67A-UD7.pdf
GA-P67A-UD5: http://www.gigabyte.de/WebPage/-2/images…ungP67A-UD5.pdf
GA-P67A-UD4: http://www.gigabyte.de/WebPage/-2/images…ungP67A-UD4.pdf

Wir ermöglichen Ihnen aber auch eine Registrierung – bei Zusendung der genannten Unterlagen – per E-Mail. Wenden Sie sich dafür bitte auch an die zusätzlich eingerichtete E-Mail-Adresse sandybridge@gigabyte.de.

Aktuell gibt es keinen Grund für eine „Panik“, da die Problematik scheinbar nur einen kleinen Teil der Sandy Bridge Chipsätze betrifft. Wir informieren Sie an dieser Stelle sobald weitere Informationen von Intel vorliegen. Sollten weitere Schritte erforderlich sein, werden wir Sie ebenfalls informieren. Solange bitten wir Sie, die verlängerte Garantie zu nutzen, Ihre Daten zu sichern (was man ohnehin regelmäßig tun sollte) und sich bei Problemen an unseren technischen Support zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr GIGABYTE Team

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Tuesday, February 1st 2011, 2:00pm


Aktuell gibt es keinen Grund für eine „Panik“, da die Problematik scheinbar nur einen kleinen Teil der Sandy Bridge Chipsätze betrifft.


Öhmmm, da würde ich hier aber nochmal genau nachlesen...

http://www.computerbase.de/news/hardware…hipsatz-fiasko/

Zitat: "Es sind alle bisher für den Handel produzierten acht Millionen „6 series“-Chipsätze für Desktops und Notebooks betroffen, es gibt keine Ausnahmen.
Zudem sind auch die neuen Xeon-Chipsätze der C200-Serie, die ebenfalls auf „Cougar Point“ basieren, vom Hardware-Defekt betroffen."

Edit: Alle grossen Onlineshops nehmen gerade ALLE Sockel 1155-Boards aus dem Verkauf.

This post has been edited 1 times, last edit by "XReaper" (Feb 1st 2011, 2:19pm)


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Tuesday, February 1st 2011, 2:55pm

Man kann jetzt schon sagen, das dies der größte Super GAU in der Firmen Geschichte von Intel ist bzw. in der PC Branche!

4

Tuesday, February 1st 2011, 3:17pm

Ich habe mir auch ein SB System zugelegt,wie immer ein GB Mainboard gekauft.Finde GB stellt einfach die besten Mainboards her.Habe mein UD5 auch heute zur Garantierverlängerung angemeldet.Aber Fakt ist,das jedes Board betroffen ist,ob nun der Fehler bei mir auftritt oder nicht,der Controller wird aufgrund zu hoher Spannungen zu schnell abgenutzt (CB Info).Ob der Defekt nun morgen,in einem Jahr oder in 8 Jahren auftritt ist belanglos,der Defekt basiert auf einem Fehler,welcher von Intel ausgeht und in jedem Board vorhanden ist,sei es GB,ASUS,MSI oder sonst was.

Ich als treuer GB kunde erwarte da schon,das die Boards einfach getauscht werden,man Vorab ein neues Board bekommt,nicht mehr und nicht weniger.Da der Defekt schleichend kommt,müßte man ständig die SATA 2 Schnittstellen und daran angeschlossene Geräte überwachen,das kann ja nicht im Sinn des Verbrauchers sein.

Die Kosten die durch eine Umtauschaktion entstehen müßte ja meiner Meinung nach Intel tragen,obwohl ich natürlich keine tieferen Einblicke in die Geschäftsbeziehungen von Intel und GB habe.

GB legt bei den P67 Boards viel Wert auf die "OC Fähigkeiten",besonderen Komponenten "doppeltes Kupfer" usw.,für die in der Vergangenheit gemachten positiven Erfahrungen sind User auch bereit oft mehr zu zahlen als bei anderen Herstellern.Hier sollte GB doch als Anliegen haben diese Kunden nicht zu verprellen,sondern ihnen so gut es geht aus diesem Unheil zu helfen.Immerhin vertrauen alle GB seit Jahren und kaufen trotz höherer Preise immer zuerst die Hardware.

Einen Kunden zu verlieren,nur weil man z.B. in diesem Fall keinen Austausch vornimmt sehe ich langfristig als schlechteste Lösung.



MfG Cole

This post has been edited 2 times, last edit by "coletrickle" (Feb 1st 2011, 3:38pm)


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Tuesday, February 1st 2011, 3:29pm

Quoted

Öhmmm, da würde ich hier aber nochmal genau nachlesen...
na dann mach mal ;)

alle chips haben das problem und trotzdem treten die probleme bei nur sehr wenigen davon überhaupt auf.

verlängerte garantie...schön und gut. nur sitz ich aktuell auf dem ud7 ohne diese, weil ich mir das von einem bekannten habe kaufen lassen quasi in einem shop bei ihm um die ecke. garantie für die tonne? sehe ich irgendwie mal gar nicht ein, schon gar nicht bei solchen thematiken

6

Tuesday, February 1st 2011, 3:35pm

Nach der SATA-Chip- Meldung habe ich heute mein Asus P67 Board gegen ein P55 Board umgetauscht.Wir haben nun 2xP55(ein MSI und ein GB). Der Tausch wurde andstandslos bewilligt, nachdem ich mit der Meldung ankam. Die SATA-Chips sind zweifelsohne eine Zeitbombe mit der ich mich nicht zufrieden gebe.Der Händler verkauft nun keine P67 mehr.
Man sieht in so einem Fall wie gut ein Händler wirklich ist.
Gebt nicht auf !

Lieben Gruß

7

Tuesday, February 1st 2011, 3:40pm

Hi,

da ich vor 2 Monaten auf die Idee gekommen bin, meinen 7 Jahre alten PC endlich rauszuschmeissen, sitze ich nun selbst auf einem GA-P67-UD4. Super Nachricht nun, da wurde schrott produziert.
Im Moment hängen meine HDD und mein DVD-Laufwerk zwar an den SATA 6-Anschlüssen, aber da davon nur zwei existieren, heisst das nun ich kann erst mal nichts weiter anschliessen, ohne dass evtl. dieser Defekt auftritt.
Da der Defekt schleichend kommt,müßte man ständig die SATA 2 Schnittstellen und daran angeschlossene Geräte überwachen,das kann ja nicht im Sinn des Verbrauchers sein.

Und wie würde ich als Otto-Normal-User mit ein paar überdurchschnittlichen PC-Kenntnissen diesem Defekt auf die Schliche kommen ? Wenn es nicht mehr funktioniert ? Für das UD4 gibts ja "nur" 4 Jahre Garantie, aber auf einem potentiell defekten Mainboard zu sitzen, finde ich nun auch nicht so prickelnd.
Hat sandige Brücken betreten... :huh:

8

Tuesday, February 1st 2011, 3:50pm

Der richtige Ansprechpartner ist der Händler. Dort kann man sich nach eigener Wahl innerhalb von zwei Jahren entweder den Kaufpreis erstatten oder ein fehlerfreies Produkt liefern lassen (was derzeit nicht möglich ist). Die Beweislast dürfte in diesem Fall kein Problem darstellen. Was die Herrschaften dann untereinander vereinbaren, ist nicht das Problem des Endkunden.

Also gebt auf jeden Fall eure fehlerhaften Mainboards umgehend zurück. Fehlerbereinigte Hardware kann man später dann immer noch kaufen.

BTW: Auch mal zu AMD rüberschauen, die haben 6 SATA3-Ports. ;)

9

Tuesday, February 1st 2011, 3:51pm

Mit z.B. Benchprogrammen wie dem AS Tool.Wenn deine HDD z.B. am SATA 2 Port immer 80Mb/s schafft und dann immer langsamer wird z.B. nur noch 40MB/s schafft,hast du den Beweiß,dass etwas nicht mehr optimal läuft.Würdest du die HDD nun am SATA 3 Port anschließen und diese wieder ihre 80MB/s schaffen,hättest du das Problem auf den SATA 2 Port begrenzt und damit hast du den Defekt,irgendwann geht halt nix mehr an diesem Port.

Ich habe z.B.

SATA3 1xSSD

SATA3 1xHDD

SATA2 1xHDD

SATA2 1xDVD

SATA2 1xDVD Brenner,wird aber demnächst ersetzt (Blu-Ray Brenner).

Ich benötige also defintitiv mehr als 2 SATA Ports!

10

Tuesday, February 1st 2011, 3:54pm

Ob es zu Übertragungsfehlern kommt, kann man mit HD Tune unter "Health" abfragen: Wenn die Zahl unter "Ultra DMA CRC Error Count" im Feld "Data" wesentlich größer als 0 ist.

11

Tuesday, February 1st 2011, 3:54pm

na dann mach mal ;)

??? Nö, mach du mal... :D (Meinte den von mir verlinkten CB-Artikel)

12

Tuesday, February 1st 2011, 3:56pm

Das ist nicht wirklich ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass das Problem jederzeit auftreten kann und es dabei theoretisch auch zu Datenverlusten kommen kann. Ich habe fünf von sechs SATA-Ports dauerhaft belegt und habe daher eine HDD immer am SATA2 hängen. Eigentlich haben alle Mainboardhersteller keine andere Möglichkeit, als die betroffenen Boards zeitnah auszutauschen (Ersatzboard zuschicken und dann das alte zurückfordern), die Kosten muss Intel tragen.
GA-P67A-UD4-B3 (BIOS F3D) | Intel Core i5-2500k @ 3,3 GHz @ DVID -0,115V gekühlt durch Scythe Mugen 2 Rev. B | 2 x 4GB Kits "G.Skill F3-10666CL7D-4GBECO" @ 7-7-7-21 bei 1,35V | GB-GTX460OC (BIOS F3) | Seasonic M12-600

13

Tuesday, February 1st 2011, 4:06pm

Das ist nicht wirklich ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass das Problem jederzeit auftreten kann und es dabei theoretisch auch zu Datenverlusten kommen kann. Ich habe fünf von sechs SATA-Ports dauerhaft belegt und habe daher eine HDD immer am SATA2 hängen. Eigentlich haben alle Mainboardhersteller keine andere Möglichkeit, als die betroffenen Boards zeitnah auszutauschen (Ersatzboard zuschicken und dann das alte zurückfordern), die Kosten muss Intel tragen.



Ist auch meine Meinung,die 5% die GB z.B. bei PCGH angibt sind doch irrelevant,der eine nutzt am SATA 2 Port eine Laufwerk und belastet den Transistor 1h am Tag,da hällt das Teil 20 Jahre,der andere hat ne HDD dort und belastet den Transistor jeden Tag 15h,dann tritt der Fehler evtl. schon in 6 Monaten auf.

Aber Fakt ist,es sind alle,einfach alle Boards betroffen die zum gwerblichen Verkauf produziert wurden,ob der Defekt verursacht durch den Fehler auftritt oder nicht ist vollkommen egal.Das Board hat einen Mangel und muß einfach im April durch einen Vorabumtausch beseitigt werden für den Käufer,nichts anderes kann man hinnehmen.

http://www.pcgameshardware.de/aid,809830…Mainboard/News/

J Z

Unregistered

14

Tuesday, February 1st 2011, 4:07pm

...das sind doch hier alles nur einzelfälle, wenn auch nicht schön... jetzt könnt ihr mich wieder hauen...
aber habt ihr euch mal überlegt, dass viele kleine händler (oder auch größere) evt. die luft ausgeht... 3 monate nichts zu verkaufen und in der zwischenzeit den service für intel(r) noch abwickeln zu müssen... wie soll man die laufenden kosten abwickeln, 3 monate überstehen, leute bezahlen und und und... die oem´s bekommen ihre ausfälle schon bezahlt und was ist mit uns händlern ? ...komme heute zu gar nichts und werde nur bombadiert... ich könnte auch so k****

15

Tuesday, February 1st 2011, 4:08pm

Das ist völlig inakzeptabel, auf eine verlängerte Garantie zu verweisen. Nur ein zügiger und unkomplizierter Vorabtausch,sämtlicher P67 Boards kann Gigabyte vor einem immensen Imageschaden bewahren, die Herstellerhaftung gar nicht angesprochen. Der hohe Preis meines P67A UD3P sollte doch irgendwie gerechtfertigt sein?

mfg

Oberst

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16

Tuesday, February 1st 2011, 4:13pm

Man kann jetzt schon sagen, das dies der größte Super GAU in der Firmen Geschichte von Intel ist bzw. in der PC Branche!

Ich weiß nicht...toppt das den Pentium???
:)
Trotzdem scheint es nicht zu tragisch zu sein, weil das Problem wohl erst nach längerem Betrieb mit hoher Temperatur oder Spannung auftritt. Bis dahin kann man sich als Betroffener sein Board reparieren lassen. Das dauert natürlich und man muss den Rechner umbauen (ein Nerviges Problem, aber da kann nur Intel was dafür, weil die meiner Meinung nach nicht ausreichend getestet haben). Daher das nächste mal einfach ein AMD Board kaufen... ;)

@GBTMod: Ist schon klar, wie das mit den Bugfreien Boards gehandhabt wird? Bekommen die eine neue Revision, oder wie kann man die fehlerhaften Boards später von den fehlerfreien unterscheiden?
Gruß Oberst.

Nachtrag:

Quoted

Nur ein zügiger und unkomplizierter Vorabtausch,sämtlicher P67 Boards kann Gigabyte vor einem immensen Imageschaden bewahren
Äh...wer hat hier Mist gebaut? Gigabyte oder Intel? Ein Vorabtausch ist bei vielen Händlern gegen einen Obolus möglich. Wer sich den gespart hat, der hat in dem Fall einmal das Nachsehen und muss eben etwas auf sein Austauschbord warten. Das Gigabyte anzukreiden ist meiner Meinung nach nicht fair, weil die keinen Fehler gemacht haben. Aber es bringt auch nichts, hier zu diskutieren. Schließlich kann der Umtausch sowieso noch nicht erfolgen, weil Intel erst Ende Februar die Fertigung umgestellt hat und dann Fehlerfreie Produkte liefern kann. Bis die im Handel sind, ist wohl Ende März und erst da wird sich dann Zeigen, wie der Austausch abläuft.

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Tuesday, February 1st 2011, 4:13pm

macht euch doch nicht so ein Kopf, ich kann mir nicht vorstellen das Gigabyte anders handeln wird, man macht ja schließlich seine kompletten Angaben bei der Boardregistrierung und bekommt sicherlich im April oder so ein neues nach Hause geschickt mit der bitte das alte zurückzusenden.

so eine Erfahrung habe ich schon bei Plextor gemacht, von daher einmal Plextor immer Plextor.

Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß seitens Gigabyte nichts passieren wird.

18

Tuesday, February 1st 2011, 4:14pm

aber habt ihr euch mal überlegt, dass viele kleine händler (oder auch größere) evt. die luft ausgeht... 3 monate nichts zu verkaufen

Das ist das Risiko, wenn man sich auf einen CPU-Hersteller festlegt. Aber selbst der hat noch ältere Modelle im Angebot.

19

Tuesday, February 1st 2011, 4:29pm

macht euch doch nicht so ein Kopf, ich kann mir nicht vorstellen das Gigabyte anders handeln wird, man macht ja schließlich seine kompletten Angaben bei der Boardregistrierung und bekommt sicherlich im April oder so ein neues nach Hause geschickt mit der bitte das alte zurückzusenden.

Wäre natürlich ne gute Sache. Nur wenn ich daran denke, dass ich dazu den kompletten PC auseinandernehmen muss, wirds mir jetzt schon schlecht. :dash:
Hat sandige Brücken betreten... :huh:

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